Mittwoch, 5. April 2017

Krötenwanderung- Schutz der Kröten


Krötenwanderung im Frühjahr

Es wird langsam wärmer und der Frühling steht vor der Tür. Das bedeutet auch, dass viele Tiere wieder aus dem Winterschlaf erwachen und sich fortpflanzen, wie unter anderem die Kröte.
Gegen Ende März bis Anfang April heißt es wieder Vorsicht auf den Straßen! Die Kröten wandern. Doch warum tun sie das überhaupt und wie kann man sie vor der gefährlichen Straße beschützen?

Jedes Jahr werden tausende Kröten von Autos überfahren. Dabei sind diese Tiere ein wichtiger Bestandteil unseres empfindlichen Ökosystems. Deshalb sollten die Kröten unbedingt gerettet und vor den gefährlichen Straßen beschützt werden!

Weshalb überqueren Kröten die Straßen?

Kröten wandern nicht ohne Grund. Sie tun dies für die Fortpflanzung und somit für den Erhalt einer neuen Generation. Doch dafür wandern sie jedes Jahr zum gleichen Laichenplatz, indem sie selber einmal geboren wurden und genau das ist der Hauptgrund der Krötenwanderung.
Frosch auf dem Weg zum nächsten Tümpel
Hierbei nimmt das größere Weibchen das Männchen auf den Rücken und am Tümpel oder See werden die noch nicht geschlüpften Kaulquappen abgelegt (ähnlich wie bei Fröschen, siehe Bild links).

Meistens wandern Kröten bei Abenddämmerung, da sie eher Nachtaktiv sind.


Wie kann man Kröten vor der Straße beschützen?

Kröten besitzen ein ziemlich ausgeprägten Orientierungssinn. Sie wissen, wie sie zu ihrem Tümpel zum Fortpflanzen hingelangen, doch hierbei werden oft Straßen überquert, was zum schnellen Tod der Tiere führen kann. Um das zu verhindern werden speziell von vielen Tierschützern einige nützliche Maßnahmen ergriffen, wie zum Beispiel die sogenannten "Krötenzäune", die vor Straßen beziehungsweise um Strassen ausgelegt werden. Diese verhindern, dass die Kröten über den Zaun auf die Strasse gelangen. 
Später (etwa alle 1-2 Tage) werden die Kröten von Naturschützern, wie beispielsweise Nabu eingesammelt und über die Straße gebracht, sodass diese dort weiter wandern können.
Doch manchmal werden auch kleine Tunnel gebaut. Das ist auch eine effektive Lösung des Problems, denn so können die Amphibien und sogar andere kleine Tiere problemlos ihre Wanderroute fortsetzen.

An die Autofahrer ist Vorsicht geboten, denn nicht überall sind solche Schutzmaßnahmen ergriffen worden! 
Speziell bei Abenddämmerung ist doppelte Vorsicht angesagt, damit uns diese wertvollen und besonders nützlichen Tiere erhalten bleiben.



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